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Die Geschichte des Gutshof zum Schluxen

Schluxen um 1853 (Postkarte)
Schluxen um 1910 (Postkarte)
Schluxen um 1930 (Postkarte)

Direkt an der, von Kronprinz Maximilian von Bayern im Jahr 1838 in Auftrag gegebenen, Fürstenstraße gelegen, erhielt der von Alois Staiger errichtete Gutshof zum Schluxen 1853 die Lizenz zum Bier- und Branntweinausschank. Königin Marie kehrte hier schon mit ihren Söhnen König Ludwig II. von Bayern und König Otto I von Bayern regelmäßig ein. Die Königsfamilie hatte ein gutes Verhältnis zu den Wirtsleuten und bewohnte ein eigenes Zimmer im Gutshof. Während Ihrer Aufenthalte nutzte Königin Marie die Zeit für zahlreiche Wanderungen auf die Berge der Umgebung. Zu ihren beliebtesten Wanderzielen zählten unter anderem der Säuling, die Schlicke, der Thaneller und einige mehr. 

 

 

Die noch heute existierende Fürstenstraße ist eine malerische Rad – und Wanderroute zwischen Pinswang und Hohenschwangau und führt direkt am Gutshof vorbei.

 

 

Vor allem König Ludwig besuchte den Schluxen regelmäßig. Er ließ den Wirtsleuten einen Ofen als Geschenk zukommen. Der Ofen steht heute noch in der „Fürstenstube“ des Gutshofes. Er ließ auch sein Pferd „Luitprand“ vor dem Schluxen malen. Das Original des Bildes befindet sich im Marstallmuseum in Schloß Nymphenburg, in der sogenannten "Schönheitsgalerie der Pferde König Ludwigs II". Eine Kopie, die die Pinswanger Bürger anfertigen ließen, befindet sich im Gutshof zum Schluxen.

 

 

Während des zweiten Weltkrieges wurde der Gutshof zum Schluxen als Jugendherberge genutzt.

 

Der alte Gutshof wurde während der Jahre mehrmals erweitert und umgebaut. In den späten 80er Jahren wurde das Haus grundsaniert, wobei der Charakter des Hauses erhalten blieb. Wir, die Familie Muxel sind seit 2014 Eigentümer dieses alten Anwesens und haben ebenfalls wieder größere Renovierungen vorgenommen, bei welchen der Charme und die Geschichte des Hauses in Vordergrund standen.